18. April 2010

Bianca Thiele
Wiebringhausstr. 40
45896 Gelsenkirchen
0209 3665702
bianca.thiele1@web.de
Alter: 23
Familienstand: ledig
Liebe Wählerinnen und Wähler,
Ich kandidiere für die Landtagswahl 2010 und bitte daher um Ihre Stimme. DIE LINKE zu wählen kostet viele Wählerinnen und Wähler immer noch Überwindung, jedoch gibt es viele gute Gründe, die für uns sprechen.
DIE LINKE kämpft konsequent für eine soziale Gerechtigkeit, die in vielen Bereichen des täglichen Lebens keinen Platz mehr findet. Es gibt viele Themen, für die es sich zu kämpfen lohnt, was sich auch daran zeigt, dass einige andere Parteien immer wieder unsere Themen aufgreifen. Beispiele hierfür sind der gesetzliche Mindestlohn, den DIE LINKE seit Jahren konsequent fordert, oder die Abschaffung der Studiengebühren, wogegen sich DIE LINKE seit Einführung konsequent wehrt.
Auch setzt DIE LINKE sich für den Abzug der Truppen aus Afghanistan ein, innerhalb der letzten 14 Tage ist weiterhin deutlich geworden, wie gefährlich ein dortiger Einsatz ist. Und die Zahlen sprechen für uns: Gut 2/3 aller Bundesbürger befürwortet den schnellstmöglichen Abzug aller Truppen aus Afghanistan, ein Bürgerwille, den unsere derzeitige Regierung konsequent ignoriert.
Direkt in NRW setzen wir uns für die Einführung von Ganztagsschulen ein, die ein kostenloses Mittagessen für alle Schülerinnen und Schüler beinhaltet.
Von links kommt Druck gegen:
- Studiengebühren,
- ein ungerechtes Schulsystem, das Chancengleichheit verhindert,
- Sozialabbau,
- zunehmende Macht der Banken und Energiekonzerne,
- die Umverteilung von unten nach oben,
- u. v. a. m.
Zu meiner Person:
Ich bin 23 Jahre alt, ledig, und derzeitig als kauf. Angestellte bei einer Bank angestellt. Mitglied der Partei DIE LINKE bin in erst seit Januar 2009, jedoch schon lange am politischen Geschehen interessiert. Seit Anfang Oktober 2009 arbeite ich auch Sprecherin des Kreisverbandes Gelsenkirchen und kandidiere auf Platz 33 der Landesliste der Linkspartei.
Von 2004 – 2007 habe ich eine Berufsausbildung zur Justizfachangestellten beim Amtsgericht in Dortmund absolviert. Etwa 14 Tage vor meiner Abschlussprüfung wurde mir erklärt, dass ich – wie viele andere Auszubildende auch – nach der Lehre nicht übernommen werden könne. Etwa eine Woche vor der Prüfung wurde mir spontan offeriert, dass man mich doch übernehmen könne – in Gelsenkirchen-Buer mit einem befristeten Vertrag für die Dauer von drei Monaten! Direkt nach der Ausbildung hatte ich somit einen Arbeitsweg von täglich insgesamt 100km. Aus diesen drei Monaten ergaben sich dann doch noch zwei Verlängerungen, jedoch auch nur für drei bzw. 4 Monate.
Man kann sich vorstellen, welch Planungsicherheit ein junger Mensch direkt nach der Ausbildung mit 3-Monats-Verträgen hat.
Nachdem mein Arbeitsvertrag nach der dritten Verlängerung nicht weiter verlängert werden konnte, fand ich nach kurzer Arbeitslosigkeit als Zeitarbeitskraft bei einer Bank eine neue Beschäftigung. Und auch diese Arbeitsverträge sind befristet, jedoch hab ich durch eine jährliche Befristung schon einige Sicherheit mehr. Zudem werde ich nach meinem Umzug nach Gelsenkirchen nun täglich nach Duisburg geschickt, somit reduzierte sich der tägliche Arbeitsweg auch nur noch (!) 80 km.
Wenn ich nun sehe, dass ich einen relativ sicheren Arbeitsplatz habe, mein Arbeitsvertrag seit Anfang des Jahres nun auch unbefristet ist, und feststelle, dass ich die selbe Verantwortung trage wie Festangestellte, hinterfrage ich allen Ernstes, womit mein um etwa 35% geringeres Einkommen als das eines Festangestellten gerechtfertigt ist, denn meine Bank hat durch die Zeitarbeit keine geringeren Ausgaben, sondern entledigt sich einfach nur jeglicher Verantwortung mir und aller anderen Zeitarbeitskräfte gegenüber.
Ich fordere daher, dass Arbeitgeber wieder in die Verantwortung genommen werden. Zeitarbeit soll wieder das werden, was es war: Eine Lösungsmöglichkeit für kurzzeitige Produktionsspitzen, aber sie dürfen keinesfalls dauerhafter Ersatz für echte Arbeitsplätze sein! Und dies nur bei mindestens gleicher Entlohnung!
Obwohl ich noch relativ jung bin und auch noch nicht lange parteipolitisch aktiv bin habe ich schon einige Erfahrungen machen dürfen. Leider gehen wir junge Generation in der Politik oft verloren, was ich durch meine Präsenz und durch meinen Einsatz verhindern möchte.
Daher bitte ich um Ihr Vertrauen bei der Landtagswahl 2010.
Ihre Bianca Thiele
15. März 2010

Ralph Geiling
Bergmannstr. 77
45886 Gelsenkirchen
Tel.: 0209 / 1474855
dielinke.gelsenkirchen@arcor.de
Alter: 49
Familie: ledig,
Ausbildung: Technischer Zeichner, CAD-Anwendungsfachmann,
Steuerfachangestellter, Computer-Service und Technik,
Zurzeit tätig als technischer Angestellter.
Liebe Wählerinnen,
liebe Wähler,
ich werbe um Ihre Stimme bei der Landtagswahl 2010. Es gibt, nach meiner Meinung, bei dieser Wahl viele Gründe DIE LINKE zu wählen. So hat die Vergangenheit gezeigt, dass viele Ideen und Vorschläge der Partei DIE LINKE zunächst von den anderen Parteien abgelehnt oder sogar belächelt wurden, nur um sie später selbst aufzugreifen und als ihre eigenen Ideen zu verkaufen. Hier sollte man die Themen soziale Gerechtigkeit oder den Mindestlohn erwähnen, um nur einige Beispiele zu nennen. Bei den Wahlprogrammen der anderen Parteien scheint es so, als würde man voneinander abschreiben. Aber noch auffälliger - anscheinend schreiben alle von der Linken ab. Wir sind also mittlerweile eine unverzichtbare Kraft.
Zu meiner Person:
Ich bin 49 Jahre alt, ledig und bin als technischer Angestellter tätig.
Am 28. Oktober 2004 gründete sich der Kreisverband der WASG Gelsenkirchen. Ich, als einer der Mitbegründer in Gelsenkirchen, wurde zum zweiten Sprecher gewählt. Wie gesagt, zunächst handelte es sich um einen Verein. Zu dieser Zeit war auch ich arbeitslos und daraus hat sich mein politisches Engagement entwickelt. Mit einer anderen Partei habe ich mich damals bis heute nicht identifizieren können.
Am 22./23.01.2005 gründete sich die Partei WASG auf Bundesebene, wir der erste offizielle Kreisverband Gelsenkirchen der damaligen WASG gründeten uns am 25.02.2005. Auch hier war ich einer der Mitbegründer und auch wieder einer der beiden gewählten Sprecher des Kreisverbandes - nun eben in der Partei. Zur Landtagswahl 2005 kandidierte ich im Wahlkreis 74 und erreichte ein Ergebnis von rd. 2,6 Prozent. Seit Gründung des Kreisverbandes bis zum 31.08.2007 war ich übergangslos zweiter Sprecher des Kreisverbandes Gelsenkirchen. Seit dem 01.09.2007 bin ich Mitglied in der Partei DIE LINKE, die ja bekanntlich aus den ehemaligen Parteien PDS und WASG hervorging. Seit der Gründung des Kreisverbandes der Partei DIE LINKE betreue ich weiterhin die Website unseres Kreisverbandes und bin als Pressesprecher tätig. Bei der Kommunalwahl 2009 wurde ich zum Bezirksverordneten gewählt.
Ich setze mich für Bürgernähe und Transparenz ein und das Soziale liegt mir natürlich am Herzen - HARTZ IV lehne ich nach wie vor ab! Meine Schwerpunktthemen sind „Arbeit und Soziales“ und „Straßen und Verkehr“ – gerade vor dem Hintergrund, dass in unserer Stadt in beiden Bereichen vieles im Argen liegt und hier ein erheblicher Handlungsbedarf besteht.
Eine bezahlte Tätigkeit neben einem Landtagsmandat wird es bei mir auf keinen Fall geben, da eine solche „Nebentätigkeit“ meiner Meinung nach immer einen Interessenkonflikt hervorruft. Da ich selbst wenig Vertrauen in andere Parteien und Politikern habe, werde ich immer eine Person aus der Mitte des Volkes bleiben und meine Herkunft weder vergessen noch verleugnen.
Mit freundlichen Grüßen
Ralph Geiling