Beschluss im VRR bedeutet das Aus für das ermäßigte Ticket.
DIE LINKE Gelsenkirchen kritisiert den Beschluss, der in der Sitzung des
VRR-Verwaltungsrates gefasst wurde. Mit 23 gegen 19 Stimmen wurde
beschlossen, dass es dem VRR ab dem 1.1.2009 untersagt ist, den Kreisen und
Städten für die Übernahme von Vertriebsleistungen Rabatte auf die
Monatskarten zu gewähren.
"Dieser Beschluss führt dazu, dass neue Sozialtickets nicht auf den Weg
gebracht werden können." Das Rabattsystem wird dringend benötigt, denn nur
dieses bewerte System kann das Sozialticket ermöglichen.
Sozialtickets sind vergünstigte Monatsfahrkarten für die Bezieher von
Transferleistungen für den ÖPNV. Sie sollen es dieser Personengruppe
ermöglichen mobil zu sein und somit am öffentlichen Leben teilnehmen zu
können und soziale Kontakte zu wahren. Die CDU will diese Möglichkeit
offenbar unterbinden.
"Die Erfahrungen mit dem Sozialticket in Dortmund sind noch nicht einmal ein
Jahr alt. Aber schon jetzt deutet einiges darauf hin, dass der
Zuschussbedarf nicht so hoch ausfallen wird, wie zunächst erwartet, weil es
gelungen ist, viele neue Kunden zu gewinnen. Dies ist die Chance, die ein
Sozialticket bietet und muss bei einer Entscheidungsfindung mit
berücksichtigt werden. Mit dem Beschluss des VRR Verwaltungsrates, werden
wieder einmal mehr die Menschen getroffen, die am wenigsten haben. Die CDU
macht erneut deutlich, dass ihre ständigen Sozialbekenntnisse nur hohle
Phrasen sind."