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Änderungen im Rentenrecht und einen gesetzlicher Mindestlohn, der Armutsrenten sicher verhindert, fordert DIE LINKE Gelsenkirchen. Sie reagiert damit auf die Forderung des Sozialverbands VdK nach Maßnahmen gegen die drohende Altersarmut.
„Es muss dringend etwas geschehen, sonst gerät eine ganze Generation in Gelsenkirchen aufs Abstellgleis, hier explodierten die Ausgaben für Grundsicherung in nur einen Jahr um 44% auf 15 Millionen Euro“, so Ralf Herrmann, der schon seit Jahren vor den Gefahren und Kosten der Altersarmut in Gelsenkirchen warnt. In den nächsten Jahren gehen diejenigen Jahrgänge in Rente, die in ihrem Erwerbsleben massiv von Arbeitslosigkeit und Lohndumping betroffen waren.
DIE LINKE schlägt ein Drei-Punkte-Programm auf Bundesebene vor. Ins Rentenrecht muss ein Solidarfaktor eingebaut werden. Beitragszeiten mit niedrigen Einkommen würden dann bei der Rentenberechnung höher bewertet. Zum zweiten muss die Grundsicherung im Alter deutlich angehoben werden. Niemand sollte im Alter weniger als 800 Euro haben. Und drittens müssen wir für die Zukunft handeln. Wir brauchen einen Mindestlohn, der Altersarmut verhindert. Erst ein Mindestlohn von zehn Euro pro Stunde garantiert nach 40 Jahren Vollzeitarbeit eine Rente oberhalb des Sozialhilfeniveaus.