Zur Bürgerinformation in der Nähe der Stadtgrenze nach Essen fanden sich engagierte Parteimitglieder sowie Freunde der Linken zu einer Infoaktion im äußersten Bezirk West bei strahlenden Sonnenschein, aber sehr kalten Wetter ein.
Neben dem Fachthema Afghanistan kam natürlich die nach wie vor aktuellen Themen wie Zwangsumzüge und Hartz IV zur Sprache.
Folgende Flyer bzw. Magazine wurden den interessierten Bürgern überreicht:
Das Ergebnis von sechs Jahren Krieg in Afghanistan ist verheerend. Die Zahl der zivilen Opfer mehrt sich. Die Armut wächst, Nahrungsmittelknappheit bedroht ein Drittel der afghanischen Bevölkerung. Der Drogenanbau und -handel blüht wieder. Die proklamierten Ziele der Militäroffensiven wurden nicht erreicht; Wiederaufbau, Demokratie und Sicherheit sind in weite Ferne gerückt. Schlimmer noch: »Die Militäreinsätze in Afghanistan haben zu mehr Gewalt und Terror im Land geführt«, sagt Gregor Gysi, Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE. Je länger dieser Krieg dauert, desto stärker werden die Taliban.
Wohl nirgendwo sonst ist der Ruf nach Bescheidenheit so laut und anhaltend vernehmbar wie im neoliberalen Deutschland. Arbeitgeberverbände, "Wirtschaftsexperten" und "Volksvertreter" von CDU/CSU, SPD, FDP und Grünen sprechen mit einer Stimme: Die Republik lebt über ihre Verhältnisse! Gemeint sind in diesem Fall immer die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, Alten und sozial Schwachen. Diese Charlatanarie hat sich durchgesetzt. Die Verteilung des Reichtums von unten nach oben setzt sich weiter fort. DIE Linke fordert gemeinsam mit den Gewerkschaften. Damit muss endlich Schluss sein. Gemeinsame wirksame Kampfmethoden sind das Gebot der Zeit.