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Presseerklärung - Autokorso für Arbeitnehmer*innenrechte am 1.Mai

Anlässlich des Feiertags zum Tag der Arbeit veranstaltete DIE LINKE Gelsenkirchen am 1. Mai in Zusammenarbeit mit der Linksjugend Solid Vest einen Autokorso von Horst über Buer und Erle zum Hans- Sachs-Haus in Gelsenkirchen-Mitte. „Der heutige Tag steht für uns klar im Zeichen der Auswirkungen der Corona-Krise auf die Rechte von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern“, sagte Kreissprecher Hartmut Hering.

LINKE warnt am 1. Mai vor Abwälzung der Corona-Krisenlasten auf die arbeitende Bevölkerung

„Gerade am 1. Mai ist es zwingend notwendig laut davor zu warnen, dass die Corona-Krise auf dem Rücken der lohnabhängigen Bevölkerung ausgetragen wird und dass die soziale Spaltung sich weiter verschärft.“ Per Megafondurchsage kritisierten die Teilnehmenden außerdem die Betriebsschließungen bei Seppelfricke und Küppersbusch und forderten eine bessere Bezahlung für Beschäftigte in systemrelevanten Berufen.

Gelsenkirchen stellte den Endpunkt einer größeren Kundgebungsroute durch das nördliche Ruhrgebiet dar. An der Aktion beteiligten sich neben Gewerkschafter*innen der IG Metall auch Mitglieder des Kreisverbands der LINKEN Recklinghausen. Der Autokorso führte durch die Innenstädte von Castrop-Rauxel, Erkenschwick, Recklinghausen und Gladbeck. „Für uns war es wichtig Vertreter*innen aus verschiedenen Städten für eine gemeinsame Sache, nämlich die Rechte von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, zusammenzubringen“, sagte Berna-Elif Türkmen, Organisatorin aus der Solid Vest. „Wir haben eine Kundgebungsform gesucht, bei der wir trotz Corona unser Anliegen ansteckungssicher auf die Straße bringen konnten. Da ist uns die Idee mit dem Autokorso gekommen.“

Das Polizeipräsidium Recklinghausen hatte federführend am Donnerstag grünes Licht für den Autokorso erteilt.

Die Veranstalter diskutierten im Vorfeld auch über die Umweltauswirkungen der Kundgebung. „Wir waren der Auffassung, dass man Arbeitnehmerrechte und Umweltschutz nicht gegeneinander ausspielen darf, schon gar nicht in dieser Ausnahmesituation“, so Kreissprecher Hering. „Deshalb haben wir frühzeitig über eine Kompensation des unvermeidlichen CO2-Ausstoßes nachgedacht.“ Einer Berechnung mithilfe des CO2- Rechner der WDR-Sendung Quarks zufolge stießen die zehn beteiligten PKW auf der 21 km langen Strecke durch Gelsenkirchen ungefähr 40 kg CO2 aus, was 0,5% des durchschnittlichen Verbrauchs eines Deutschen entspricht. „Das gleichen wir durch eine Spende der Teilnehmenden für ein Bildungsprojekt von Germanwatch aus, das Schüler und Schülerinnen über die Folgen des Klimawandels aufklärt“, so Kreissprecher Hartmut Hering. „Darüber hinaus werden wir ein Gelsenkirchener Gartenprojekt unterstützen.“


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