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Roter Freitag über Wikipedia

Fast jeder Mensch nutzt Wikipedia. Doch bringt die Monopolstellung Risiken mit sich. Wer schreibt die Artikel? Wie frei ist das Wissen der Plattform? Und welche Konsequenzen hat dies für die Darstellung linker Politik? Darüber diskutieren wir mit Markus Fiedler.

Wikipedia,  die freie Enzyklopädie (so die Selbsteinschätzung), hat in den letzten Jahren ihren Siegeszug angetreten. Angepriesen als Gemeinschaftsprojekt der Vielen hat das Online-Lexikon mittlerweile eine Monopolstellung inne, die massive Gefahren birgt. Immer häufiger nutzt Wikipedia bei gesellschaftspolitisch relevanten Themen ihre Strukturen, um die Deutungshoheit über ein Thema zu erlangen oder politisch links stehende Menschen zu diffamieren, zu diskreditieren  und zu denunzieren. Einträge werden subtil entsprechend bearbeitet und alternative Sichtweisen verunglimpft. Im Fokus stehen Themen wie alternative Wirtschaftspolitik, Kritik am Neoliberalismus, Kritik an amerikanischer Außenpolitik, Geopolitik, Friedenspolitik und Konfliktforschung. In der Hierarchie des Lexikons gibt Sichter, Administratoren und Bürokraten, die deutlich erweiterte Rechte gegenüber normalen Nutzern haben - bis hin zur Sperrung des Wikipedia- Accounts.

Über diese Schattenseiten der Wikipedia diskutieren wir am Freitag, 08. Nov. 2019, 19.00 Uhr mit Markus Fiedler. Markus Fiedler ist Lehrer, Dokumentarfilmer und betreibt ein Tonstudio.

Seine Dokumentarfilme Die dunkle Seite der Wikipedia und Zensur- die organisierte Manipulation der Wikipedia und anderer Medien waren Überraschungserfolge. 

Markus Fiedler betreibt mit Dirk Pohlmann den Blog Geschichten aus Wikihausen.

Zitat, Markus Fiedler: „Die Wikipedia ist ein Scheinlexikon, eine Meinungsmanipulationsmaschine.“