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Veranstaltung mit Dr. Alexander Neu

Am 28. August ging es bei uns im Werner Goldschmidt Salon um die horrenden Rüstungsausgaben und darum, wo dieses Geld besser hinfließen sollte. Zu Gast war der Friedenspolitiker Dr. Alexander Neu. Gerade Gelsenkirchen könnte Investitionen durch den Bund im Kampf gegen die Armut gut gebrauchen.

In seinem rund zwanzigminütigen Vortrag stellte Neu unter anderem die Kosten der Corona-Krise und die massive Verschuldung der Ruhrgebietskommunen den geplanten milliardenschweren Rüstungsausgaben der Bundesregierung gegenüber. Dazu schrieb er im Vorfeld: "Die Militärausgaben sollen steigen und die Rüstungskonzerne reiben sich die Hände. Nach Wunsch der NATO waren dies ca. 42 Milliarden Euro im Jahr 2018. 60 Milliarden Euro im Jahr 2024. Das sind schon heute ca. 520 Euro pro Jahr und Einwohner*in, 2024 wären es dann 700,-Euro für alle, vom Baby bis zum Greis. Jahr für Jahr. Die Bürger*innen einer kleinen Kommune mit ca. 20.000 Einwohner*innen würden dadurch jedes Jahr etwa 9,4 Millionen Euro zusätzlich aufbringen müssen. Das ist der ungefähre Preis eines neuen Leopard II Panzers oder der von 2-3 neuen Kitas. Dieses Geld fehlt schon aktuell an den wichtigsten Stellen wie der Pflege, der Ausstattung von Schulen und Kitas oder im Wohnungsbau."

Die Veranstaltung wurde von uns live übertragen. Einen Mitschnitt des Abends gibt es auf unserem YouTube-Kanal zum Nachgucken. 

Mehr zu Dr. Alexander Neu gibt es hier.