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Wie Blackrock & Co. die Demokratie untergraben

Am 07. Juni war der Werner Goldschmidt-Salon der LINKEN Gelsenkirchen prall gefüllt, als der bekannte Publizist Dr. Werner Rügemer sein neues Buch über „Die Kapitalisten des 21. Jahrhunderts“ vorstellte.

Rügemer berichtete ausführlich über diese von Blackrock & Co. angeführte Gruppe neuer Finanzakteure wie Hedgefonds, Wagniskapital-­Investoren und Investmentbanken, die seit einigen Jahren auch in Deutschland die ökonomische und politische Herrschaft der Großbanken abgelöst haben. Diese Kapitalgesellschaften, die nicht als Banken gelten und daher nicht den Regulierungen des Bankengesetzes unterliegen, kommen überwiegend aus den USA. Sie befördern jedoch nicht nur die Dominanz des Kapital-Standorts USA über Westeuropa, sondern treiben mit ihren durchaus unterschiedlichen Geschäftsmodellen auch die Amerikanisierung und Kommerzialisierung der Arbeits-, Wohn-, und Lebensverhältnisse (z.B. durch Privatisierung aller wichtigen Daseinsbereiche) von uns allen massiv voran. Und nicht zuletzt schädigen sie die Demokratie, indem sie Gewinne in Finanzoasen verstecken, rechtspopulistische Politik fördern und mit den Geheimdiensten zusammenarbeiten. Am Beispiel des Blackrock-Lobbyisten und wirtschaftsfreundlichen CDU-Einpeitschers Friedrich Merz ging Werner Rügemer ausführlich auf den immensen Einfluss dieser Finanzhaie auf die deutsche Politik ein und diskutierte anschließend mit den Zuschauern über Möglichkeiten demokratischer Gegenwehr.

 

Nähere Informationen zur Arbeit von Werner Rügemer sowie Veranstaltungsmitschnitte zum obigen Thema finden sich im Netz unter den Stichworten „Rügemer Kapitalisten YouTube“.