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#NoMoreEmptyPromises – Globaler Klimastreik am 19. März 2021

Für den kommenden Freitag ruft Fridays for Future wieder zur Beteiligung an einem globalen Klimastreik auf. Auch in Gelsenkirchen wird es einen coronakonformen Fahrradkorso ab 13.00 Uhr vor dem Hans Sachs Haus geben. Die Linke Gelsenkirchen unterstützt den Streik und ruft Mitglieder und Interessierte zur Beteiligung auf.

Hier der Aufruftext der Ortsgruppe von Fridays for Future in Gelsenkirchen: 

Am 19.3. ist wieder Globaler Klimastreik!
Die Klimakrise ist noch lange nicht abgewendet und sowohl auf kommunaler, als auch auf Bundesebene reichen die Maßnahmen zu ihrer Eindämmung nicht aus. Auch Gelsenkirchen, eine Stadt, welche sich früher mit der Bezeichnung "Solarstadt" rühmte, hinkt den notwendigen Klimazielen weit hinterher. Seit 1990 sind die CO2-Emissionen im Verkehr nicht gesunken!
Dabei spüren wir auch hier schon die Folgen der Klimakatastrophe, wie Dürren und Hitzwellen.
Wir brauchen eine Verkehrswende!

Deswegen ruft die FFF Ortsgruppe Gelsenkirchen am 19.03. zu einer Fahrraddemo auf!
Startschuss ist um 13.00 Uhr am Hans Sachs Haus, dann werden wir als Demozug durch die Innenstadt radeln und um 13.45 Uhr am HKP enden. Bringt euer Fahrrad auf Zack, malt ein Demoschild und erzählt es euren Freunden!
Aufgrund der aktuellen Coronalage wird es Hygieneauflagen geben: eine Maske ist Pflicht (am besten FFP2) und auf den Abstand wird auch während des Fahrradfahrens geachtet. Wir möchten euch eine sichere Demo gewährleisten.
Wir müssen weiter demonstrieren, denn beim Klimaschutz läuft uns die Zeit davon! 

 

Die Haltung der LINKEN

In Sachen Energiewende ist Nordrhein-Westfalen Entwicklungsland. Während der Anteil der Erneuerbaren am Stromverbrauch bundesweit bereits bei 46 % liegt, dümpelt er in unserem Bundesland bei erbärmlichen 16 %. Seit Jahren untergräbt die Landesregierung den notwendigen Umbau. Beim Braunkohleausstieg hat sie nichts ausgelassen, um im Profitinteresse von RWE die schnelle Abschaltung von Tagebauen und Kraftwerken zu behindern. Mit dem Schwarzbau Datteln 4 hat sie gar ein riesiges Kohlekraftwerk neu ans Netz genommen. Den Ausbau der Windenergie hat sie mit ihrer absurden 1000-Meter-Abstandsregel weitgehend ausgebremst und arbeitet gerade an einer Novelle des Baurechts, die noch einmal ein Verschärfung bedeuten wird. Sie ignoriert das gültige Klimaschutzgesetz NRW, das sie verpflichtet hätte, bis zur Jahreswende einen neuen Klimaschutzplan für die kommenden fünf Jahre vorzulegen. Nun will sie auch noch die Energie-Agentur NRW abwickeln und durch eine willfährige Landesgesellschaft unter direkter Weisung ersetzen. Gute Gründe, am Freitag streiken zu gehen.