Julian Assange ist frei

Wiki-Leaks Gründer Julian Assange wurde nach 1901 Tagen aus dem Hochsicherheitsgefängnis Belmarsh entlassen. Sein Vergehen: Kriegsverbrechen der US Regierung aufzudecken - dafür musste er mit seiner Freiheit bezahlen. DIE LINKE unterstützte den Kampf um seine Freilassung bis heute. Wir wünschen ihm eine gute Heimreise nach Australien und einen guten Empfang im Kreise seiner Familie und Freunde.

Seit über 14 Jahren wurde der Freiheitskämpfer und Wikileaks-Gründer Julian Assange von den US-Behörden brutal verfolgt und als Schwerverbrecher gebrandmarkt. Sein Kampf um die Wahrheit über Verbrechen der US-Regierung und anderer internationaler Akteure hat den Menschen weltweit die Augen geöffnet.

Assange ist zu einer Symbolfigur für viele Whistleblower geworden und hat alle möglichen Strapazen über sich ergehen lassen, um für seine Enthüllungsarbeit zu kämpfen. Nun soll er einen Deal mit dem US-Justizministerium eingegangen sein und wird noch diese Woche in seine australische Heimat zurückkehren. Dies ist ein großer Tag für alle Befürworter seiner Arbeit, für alle Menschen die sich für Medienfreiheit und wahrhaftige Demokratie einsetzen!

„Assange hat dazu beigetragen, Verbrechen aufzudecken, Skandale zu enthüllen und ist mit seinem Beispiel vorangegangen, wenn es um das Einstehen für die Wahrheit geht. Sein Wirken hat viele Reporter, Journalisten und Whistleblower inspiriert“, so Martin Gatzemeier, Fraktionsvorsitzender der Linksfraktion in Gelsenkirchen.

„Ich freue mich sehr für Julian und seine Familie, denn es war ein langjähriger Kampf für seine Freiheit und den freien Journalismus. Danke Julian!