Die Linke Gelsenkirchen verurteilt Polizeigewalt gegen Friedensbewegung in Köln
Wer für den Frieden ist, wird zur Zielscheibe - Am Samstag in Köln wurde deutlich, wie stark der Staat gegen friedliche Proteste vorgeht: Wer sich dem staatlichen Aufrüstungsprogramm entgegenstellt, bekommt es mit dessen bewaffnetem Arm zu tun. Wir solidarisieren uns mit der Friedensbewegung.
Die Polizei brach die „Parade gegen den Krieg“ vorzeitig ab, kettete Demonstrierende stundenlang in Kesseln fest und setzte Tränengas und Knüppel ein. Es gab zahlreiche Verletzte - unter Ihnen Genossinnen und Genossen sowie Pressevertreter. Nicht nur das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit wurde missachtet: Selbst Pressevertreter wurden attackiert und inhaftiert. Besonders gravierend ist der Angriff auf Lizzy Schubert, MdB Die Linke. Schubert war als parlamentarische Beobachtung vor Ort.
Aufgerufen zu der Demonstration hatten das bundesweite Antikriegsbündnis »Rheinmetall entwaffnen« und das Kölner Friedensforum.
„Wer für Frieden eintritt, wird in diesem Land seiner Demonstrations- und Meinungsfreiheit beraubt. Das ist inakzeptabel“, erklärt Die Linke Gelsenkirchen. Die massive Polizeigewalt zeigt die gesellschaftlichen Widersprüche: Während Milliarden in Aufrüstung fließen, werden soziale Leistungen gekürzt und Jugendliche zu Kanonenfutter gemacht.
Die Demonstrierenden in Köln zeigten sich jedoch standhaft: Solidarisch harrten sie aus, tauschten sich aus, dokumentierten Polizeigewalt und unterstützten sich gegenseitig.
Der Staat kann seine Widersprüche immer weniger verbergen: Milliarden für Aufrüstung stehen im krassen Gegensatz zu angekündigten Sozialkürzungen. Jugendliche, die sich weigern, Kanonenfutter zu werden, werden mit Knüppeln und Tränengas attackiert.
Die Linke Gelsenkirchen ruft alle dazu auf, weiter für Frieden und soziale Gerechtigkeit auf die Straße zu gehen. Die nächste Gelegenheit bietet sich am Antikriegstag, den 01.09.2025 am Heinrich-König-Platz.

