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AfD demütigt Menschen in Ückendorf – Die Linke fordert Konsequenzen und ein gemeinsames Bekenntnis gegen Rassismus

Pressemitteilung (redaktionelle Änderung)

Die Abwahlanträge beziehen sich sowohl auf den Vorsitz von Enxhi Seli-Zacharias im Ausschuss für Ordnung, Prävention und Verbraucherschutz (OPV), als auch für die Abwahl vom Amt des stellvertretenden Bürgermeisters, den Herr Emmerich inne hat.

 

Die AfD Gelsenkirchen setzt mit rassistischen und menschenverachtenden Videos in Gelsenkirchen-Ückendorf einen neuen Tiefpunkt. In den produzierten Clips fordert die AfD-Politikerin und Landtagsabgeordnete Enxhi Seli-Zacharias Menschen mit Migrationshintergrund auf, Gehwege zu fegen – begleitet von abwertenden Kommentaren. Die Reaktionen sind eindeutig: Empörung bei Kirchenvertretern und Solidarität mit den Betroffenen. Die Partei Die Linke fordert nun Konsequenzen für die Verantwortlichen und ein gemeinsames Bekenntnis aller demokratischen Kräfte gegen Rassismus.

Menschenverachtende Hetze als politisches Kalkül

Das Vorgehen offenbart wieder einmal das menschenfeindliche Weltbild der AfD. Die gezielte Demütigung von Menschen aufgrund ihrer Herkunft oder ihres Aussehens ist ein Angriff auf die Menschenwürde. Offenbar orientieren sich die Funktionäre der rechtsradikalen Partei an der Nazizeit und spielen mit Strategien der NSDAP.

Die Empörung über diese Aktionen ist zu Recht groß: Stadtdechant Markus Pottbäcker und Pastor Bernd Steinrötter von der Pfarrei St. Hippolytus verurteilen die AfD-Videos scharf. Pottbäcker verwies in diesem Zusammenhang auf die Erinnerung an die Zwangsarbeit von Jüdinnen und Juden in Wien 1938 und betonte: „Ich möchte, dass wir das verhindern.“ Zu Recht sind die Vertreter der christlichen Kirchen moralisch empört und verurteilen die rassistische Inszenierung.

Moralische Empörung allein reicht nicht aus – denn die Aktionen der AfD sind kein spontaner Ausraster, sondern Teil einer gezielten Strategie. Die Partei schürt gezielt Ängste und Verunsicherung, um Spaltung zu vertiefen und demokratische Institutionen zu diskreditieren. Ihr Ziel: Eine Gesellschaft, in der Solidarität und Mitgefühl keine Rolle mehr spielen. Doch in Gelsenkirchen-Ückendorf zeigt sich das Gegenteil: Hier arbeiten Menschen in von der Stadt geförderten Projekten an einer besseren Zukunft – für ein weltoffenes Miteinander, in dem niemand gedemütigt wird

Die Linke: Solidarität mit den Betroffenen – Null Toleranz für Rassismus!

Die Partei Die Linke solidarisiert sich mit den Menschen in Ückendorf, die durch diese rassistischen Aktionen gedemütigt und verängstigt werden. Solche Demütigungen von Menschen haben in unserer Stadt keinen Platz. Die AfD-Funktionäre, die diese menschenverachtenden Videos verbreitet haben, müssen sich für ihre rassistischen Äußerungen verantworten. Wir fordern die Abwahl von Enxhi Seli-Zacharias als Vorsitzende des Ausschusses für Ordnung, Prävention und Verbraucherschutz (OPV) sowie die des stellvertetenden Bürgermeisters Norbert Emmerich!

Dabei bleibt es aber nicht: strafrechtliche Konsequenzen müssen folgen! Wir sehen hier mindestens den Tatvorwurf der Volksverhetzung!

Die Linke Gelsenkirchen – Für soziale Gerechtigkeit und ein weltoffenes Miteinander!

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