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Rückblick auf den Antikriegstag 2026

Am 1. September 2026 setzten rund 60 Menschen in Gelsenkirchen gemeinsam mit der Partei Die Linke ein Zeichen für Frieden und gegen Militarisierung. Unter dem Motto „Wehrpflicht? Nicht mit uns! Unsere Jugend ist kein Kanonenfutter“ protestierten sie gegen die geplante Wiedereinführung der Wehrpflicht und die milliardenschwere Aufrüstung Deutschlands. Getragen wurde die Veranstaltung vom Gelsenkirchener Bündnis gegen Aufrüstung und Militarisierung.

 

Die Aktionen begannen um 16:30 Uhr mit einer Auftaktkundgebung auf dem Bahnhofsvorplatz. Anschließend zog ein symbolischer Trauerzug durch die Bahnhofstraße, bei dem Flugblätter verteilt wurden. Gegen 17:30 Uhr endete die Veranstaltung mit einer Abschlusskundgebung auf dem Heinrich-König-Platz, an der sich Bündnispartner*innen und Betroffene beteiligten. Kreissprecher Markus Michael Ledwig betonte: „Was wir brauchen, ist eine Politik, die Menschen schützt – nicht eine, die sie für militärische Interessen einspannt. Sicherheit entsteht durch Diplomatie, nicht durch immer mehr Waffen.“

Die Linke Gelsenkirchen bleibt bei ihren klaren Forderungen:
•Keine Wehrpflicht – Zukunft statt Zwangsdienst
•Investitionen in Soziales, Bildung und Gesundheit statt in Hochrüstung
• Keine Militarisierung der Gesellschaft
•Stopp von Waffenlieferungen und Rüstungsexporten
•Asyl für Kriegsdienstverweigerer
•Beitritt Deutschlands zum Atomwaffenverbotsvertrag

Die zahlreichen Fotos der Veranstaltung dokumentieren die breite Unterstützung für eine friedenspolitische Wende und den gemeinsamen Protest für eine Welt ohne Krieg. Ein herzliches Dankeschön an alle Teilnehmerinnen und Bündnispartnerinnen für die solidarische und friedvolle Demonstration!

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