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Voller Erfolg im Quartier: Die Linke Gelsenkirchen begeistert von der Szeniale!

Markus Michael Ledwig

Am vergangenen Wochenende zeigte sich Gelsenkirchen-Ückendorf wieder von seiner buntesten und kreativsten Seite. Die Szeniale, das große Festival der freien Künste, verwandelte den Stadtsüden bei freiem Eintritt in eine pulsierende Open-Air-Bühne für Kultur, Vielfalt und nachbarschaftliche Begegnung. Auch wir von der LINKEN Gelsenkirchen waren vor Ort und haben die mitreißende und durchweg positive Atmosphäre in vollen Zügen genossen.

Der Tag startete für uns direkt mit einem medialen Highlight. Am Stand des bekannten lokalen Medienkollektivs Emscherbote, das mit seinem mobilen Studio unter dem Motto „Anschläge – Stimmen einer Stadt“ im GeOrgel vertreten war, gab unser Kreissprecher Markus Michael Ledwig am Vormittag ein Interview. Im Gespräch ging es um persönliche Motivationen, brennende Gelsenkirchener Themen und die Frage, wie wichtig sozialer Zusammenhalt im Stadtteil ist. Ein toller Auftakt, der gezeigt hat, dass linke Politik dort stattfindet, wo die Menschen sind.

Im Anschluss stand unser Kultur-Samstag ganz im Zeichen von inspirierender Kunst und großartiger Live-Musik. Bei unserem Streifzug durch das Quartier durften wir faszinierende Kunstausstellungen und partizipative Installationen bewundern. Ein Beispiel war das beeindruckende, gemeinschaftlich gewachsene Projekt „Wald“ im Domizil des Bund Gelsenkirchener Künstler e.V. Kultur von allen für alle, genau so stellen wir uns lebendige Stadtteilarbeit vor.

Drei Konzerte, die im Ohr bleiben

Musikalisch war der Samstag ein echtes Highlight. Unter dem diesjährigen Festival-Motto „Worauf wollen wir noch warten?“ haben wir drei völlig unterschiedliche Konzerte besucht, die gezeigt haben, wie vielseitig Gelsenkirchens Musikszene ist:

  1. Daniel Avens & The Cascading Waters: Mit ihrem packenden Indie-Folk rief die Band musikalisch dazu auf, alte Muster zu durchbrechen und gelebte Solidarität aktiv in den Alltag zu tragen. Das ist eine Botschaft, die uns als Linke natürlich besonders ans Herz geht.
  2. Mylène Kroon: Sie begeisterte das Publikum mit ihrer tiefgründigen „Electronic Philosophic Music“ (EPM), bei der philosophische Texte auf analoge Synthesizer-Beats trafen.
  3. MädchenMusikAkademie NRW: Das kraftvolle Projekt „Songs für eine feministische Zukunft“ setzte ein unüberhörbares Zeichen für Empowerment und hinterfragte lautstark gesellschaftliche Rollenbilder.

Das furiose Finale in der Heilig-Kreuz-Kirche

Der absolute Höhepunkt des Tages war die Abschlussveranstaltung in der Heilig-Kreuz-Kirche an der Bochumer Straße. Die atemberaubende Kulisse der illuminierten Kirche bildete den perfekten Rahmen für ein grandioses Doppelkonzert.

Die Band PADISTA eröffnete das Finale mit weltoffenen, jazzigen Grooves, bevor die Lokalmatadore Motherfunkers das Kirchenschiff endgültig zum Kochen brachten. Das energiegeladene Gelsenkirchener Septett feuerte einen mitreißenden Mix aus Jazz und Funk ab, der niemanden mehr stillstehen ließ. Die Musiker setzten ein klares Statement gegen gesellschaftliche Passivität. Man sollte nicht warten, sondern das Hier und Jetzt aktiv und lautstark mitgestalten.

Unser Fazit als Die Linke Gelsenkirchen: Die Szeniale hat eindrucksvoll bewiesen, dass die freie Kulturszene das schlagende Herz unserer Stadt ist. Sie schafft Räume für Dialog, bricht Barrieren auf und stärkt den Zusammenhalt im Quartier. Ein riesiges Dankeschön an alle Künstlerinnen, Künstler und Ehrenamtlichen, die dieses friedliche und inspirierende Kulturfest möglich gemacht haben!

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